Energie- Konzepte –

Planung und Lösungen

BKe-concepts

BKe-concepts beschäftigt sich mit der Entwicklung von Konzepten zur effizienten, dezentralen Energiespeicherung und -verteilung.



S. Klein bei der Parametrierung der Inverter

A. Berweiler bei der Prüfung der Netzqualität

Pressestimmen:

Quelle: Trierischer Volksfreund, Archiv vom 12. Juni 2012, Autor: Sabine Schwandorf :

Energiewende mit Trierer Erfindungen

Die Energiewende ist beschlossene Sache. Für innovative aufstrebende Unternehmen eine gute Gelegenheit, ihre Erfindungen an den Mann zu bringen. Zwei Beispiele aus der Region zeigen, wie Know-how vor Ort die Umstellung auf alternative Energiequellen vor antreibt.

Neuer Energiespeicher

…auch Achim Berweiler und Stefan Klein setzen mit ihrem Unternehmen BKe-concepts am Standort des TZT auf die Energiewende. Ihre Erfindung: ein Energiespeicher, der wie eine Batterie überschüssige Energie aus Windkraft und Sonnenenergie aufnimmt und in Form eines Moduls an Windrädern wie an Privathäusern eingesetzt werden kann. Die Idee ist ... innovativ, die beiden Elektro-Ingenieure sind sich ihrer Sache so sicher, dass sie ihr Gerät zum Patent angemeldet haben.

"Mein Hausbau und der Nuklearunfall in Fukushima haben mich davon überzeugt, dass eine Energiewende machbar ist", sagt der 43-jährige Berweiler, der selbst sieben Jahre lang in der Nukleartechnik gearbeitet hat und fast alle deutschen sowie einige europäische Atomkraftwerke auf Reaktorsicherheit überprüft hat.

Kein Eingriff in die Umwelt

Nun haben die beiden Tüftler Berweiler und Klein eine passende Speichertechnologie für alternative Energien entwickelt. Das Ziel: Im TZT soll bald der Prototyp installiert werde, im zweiten Halbjahr dieses Jahrs ist eine Kleinserie des Speichermoduls geplant.

"Wir sind mit mehreren Mittelständlern, Investoren und Energieversorgern im Gespräch", sagt Stefan Klein (46). Und die Resonanz sei durchweg positiv. Denn das Modul mit dem Namen Ides (Intelligenter dezentraler Energiespeicher) sei genau der Baustein, der bei der Verknüpfung von Leitstellen beim Netzausbau der alternativen Energien noch fehle.

"Unser Modul kann eingebaut werden in intelligente Stromnetze, weil es überschüssige Energie aus Wind und Sonne speichert und nach Bedarf wie ein Pumpspeicherwerk wieder abgeben kann - und das ohne Eingriff in die Umwelt und großes Kapital", sagt Berweiler.

Tüftler mit Ehrgeiz

Das Projekt der Bke-concepts ist ehrgeizig, fehlt für die Finanzierung des Projekts doch ein gut sechsstelliger Betrag. Doch die beiden Pioniere haben die Geschäftsidee über mehr als drei Jahre reifen lassen. Und sind überzeugt: "Wir haben gezeigt, dass unser System intelligent genutzt werden kann, dass es funktioniert", sagt Klein. Und Berweiler ergänzt "Es braucht immer jemanden, der ins kalte Wasser springt. Aber die Voraussetzungen in der Politik zeigen uns, dass wir mit unserem Modul eine Chance auf nationale Bedeutung haben könnten."


Quelle: Medieninfo TZT P /2012 Trier, 12.04.2012

Staatssekretär Stolper besucht das Technologiezentrum Trier Staatssekretär Ernst-Christoph Stolper vom rheinland-pfälzischen Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung (MWKEL) besuchte das Technologiezentrum Trier und die dort ansässigen Unternehmen. Zusammen mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden Ministerialdirigent Dr. Joe Weingarten und dem Wirtschafts-u. Kulturdezernent der Stadt Trier Thomas Egger informierte er sich über das Gründungsgeschehen im TZT und die Tätigkeit der Unternehmen. Ich freue mich, dass die Existenzgründer sich im Technologiezentrum Trier sehr wohl fühlen und zur Schaffung von neuen innovativen Arbeitsplätzen beitragen, betonte Wirtschaftsstaatssekretär Stolper. Die Wirtschaftsentwicklung Triers profitiere in hohem Maße von jungen technologieorientierten Unternehmen. Innovative Forschung und Entwicklung – das ist die Chance, künftig auf Weltmärkten zu bestehen. Die vorhandenen Potentiale systematisch aufbauen und zielbewusst fördern, das ist unsere Aufgabe in Rheinland-Pfalz für die Zukunft, so Stolper. Insbesondere die Entscheidungen der Landesregierung

Rheinland-Pfalz zum beschleunigten Umbau der Energieversorgung beim verstärkten Einsatz Erneuerbarer Energien bieten gute Chancen für Existenzgründer, ihre innovativen Ideen im Technologiezentrum umzusetzen. Intelligente Lösungen für die Stromversorgung sind bereits  vieler Orts in der Entwicklung.

...Die Gründer Achim Berweiler und Stefan Klein wurden Anfang September 2011 in das Inkubatorprogramm des Technologiezentrums Trier aufgenommen. Das Firmenziel, so die Gründer liege in

der Planung von Energiekonzepten im elektrotechnischen Bereich auf regionaler, wie auch überregionaler Ebene. Der Schwerpunkt der Firma sei vorrangig die intelligente dezentrale Speicherung von überschüssiger Energie im elektrischen Verbundnetz nutzbar zu machen. In diesem Zusammenhang haben beide Gründer bereits die Anmeldung eines Patents für ein dezentrales

Kleinspeichermodul mit der Bezeichnung „IDS“ abgeschlossen. Im Zusammenhang mit dem Technologiezentrum Trier, örtlichen Hochschulen und starken Strategiepartnern, soll in der Region ein

führendes Zentrum für die Planung und Ausarbeitung intelligenter Netzstrukturen und Speichermöglichkeiten entstehen...


Quelle: Blickpunkt der Wirtschaft, März 2012

Energieschübe für Unternehmen

Erneuerbare Energien erweisen sich als zukunftsträchtiges Geschäftsfeld. Fast genau vor einem Jahr, am 11. März 2011, hielt die Welt den Atem an: Die Nachricht von der Nuklearkatastrophe im japanischen Fukushima traf auch die Tausende von Kilometern vom asiatischen Kontinent entfernten Menschen tief ins Mark. Die tragische Unfallserie in einem der bis dato leistungsstärksten Kernkraftwerke Japans sorgte dafür, dass auch hierzulande die Debatte um die künftige Energieversorgung neu befeuert und in Politik und Gesellschaft aus geändertem Blickwinkel diskutiert wurde.

Kanzlerin Angela Merkel vollzog eine radikale Wende in der Atompolitik und ließ in der Folge im ersten Schritt acht bis Ende 1980 in Betrieb genommene deutsche Meiler vom Netz nehmen. Am 30. Juni verabschiedete der Bundestag schließlich das „13. Gesetz zur Änderung des Atomgesetzes“, das die Beendigung und die Beschleunigung der so genannten Energiewende regelt. Der Ausstieg aus der Atomenergie bis zum Jahr 2022 und der raschere Einsatz Erneuerbarer Energien sind somit besiegelt.

Während die Bundesregierung den Anteil von Strom aus Erneuerbaren Energien bis 2020 auf mindestens 35 Prozent erhöhen will, ist das Ziel der rot-grünen Landesregierung deutlich höher gesteckt: „Bis 2030 wird der in Rheinland-Pfalz verbrauchte Strom bilanziell zu 100 Prozent aus Erneuerbaren Energien gewonnen werden“, verkündete Ministerin Eveline Lemke in ihrer Rede während des Windenergietags an der FH Bingen im August 2011.

Einen „enormen Boom beim Ausbau der Erneuerbaren Energien in Rheinland-Pfalz“ machte die rheinland-pfälzische Wirtschafts- und Energieministerin erst vor wenigen Tagen in einer

Pressemitteilung ihres Hauses aus. Der ist auch in der Region angekommen, wie unsere Umfrage zum IHK-Jahresthema 2012, „Energie und Rohstoffe für morgen“, bei exemplarisch ausgewählten Unternehmen belegt. Dabei scheint der Erfindergeist bei einigen Unternehmern aufs Höchste angestachelt zu sein. Ganz sicher ist dies bei den beiden Elektroingenieuren Stefan Klein und Achim

Berweiler der Fall. Die beschäftigt eine ursprünglich private Aufgabenstellung seit gut eineinhalb Jahren so sehr, dass sie sich über die Arbeit an der Lösung derzeit mit der Gründung der Firma BKe-concepts im Technologiezentrum auf dem Petrisberg nicht nur eine neue berufliche Existenz aufbauen. Vor allem dürften sie mit ihrer zum Patent angemeldeten Innovation, die kurz vor der Markteinführung steht, für eine kleine Revolution auf dem Sektor der Erneuerbaren Energien sorgen.

DEN NETZKOLLAPS VERMEIDEN

Alles begann 2010 mit dem privaten Hausbau von Achim Berweiler. Als er über eine Photovoltaikanlage auf seinem Dach nachdachte, blieb er bei seinen Überlegungen an dem Punkt hängen, der bis heute weder bei der Photovoltaik noch bei der Windenergie gelöst ist: Während die über Sonnenlicht beziehungsweise Windkraft gewonnene und umgewandelte Energie unmittelbar ins öffentliche Netz eingespeist wird, lässt sich überschüssige Energie nicht speichern. Ein Fakt, der die beiden Ingenieure mit langjähriger Berufserfahrung unter anderem in der konventionellen und nuklearen Kraftwerksleittechnik herausforderte.

Achim Berweiler: „Diese nicht steuerbare Energieerzeugung stellt für die Energieversorger und die Bundesnetzagentur, die für die konstante Bereitstellung von Strom und für die Stabilität des Netzes verantwortlich sind, ein riesiges Problem dar. Denn nicht allein die Unterversorgung durch den Einsatz regenerativer Energien bei Tagesspitzen, sondern auch die Überschüsse an Energie verursachen Störungen im Netz, die schlimmstenfalls zu einem Netzkollaps führen.“ Knapp 900 solcher „kritischen Zustände, wie es im Bericht der Bundesregierung heißt, habe es bis 72 Tage nach Abschalten der acht AKW in Deutschland gegeben, wissen die beiden. Mit dem von ihnen konzipierten Speichermodul IDES (Intelligenter Dezentraler Energiespeicher), das anders als bisherige Entwicklungen nahezu oberwellenfrei funktioniert und damit zum Erhalt der Netzstabilität beiträgt, wollen sie Kommunen wie Privatleuten, Gewerbe und Industrie ein realistisches Angebot im Bereich der regenerativen Energieversorgung unterbreiten. Derzeit sind die Firmengründer auf der Suche nach einem Kooperationspartner für die Produktion und den Vertrieb der Geräte, die mit einer

Speicherkapazität von zehn Kilowatt- bis zu zwei Megawattstunden konzipiert sind. Dabei ist IDES trotz seiner Innovationskraft und dem Alleinstellungsmerkmal der Oberwellenfreiheit eigentlich nur ein „Nebenprodukt“, wie Stefan Klein betont. „Unser Geschäftsmodell sieht so aus, dass wir an Kommunen, Energieversorger (Stadtwerke) und Privatleute herantreten und für sie ein komplettes Energiekonzept entwickeln – Autark-Lösungen, die sie unabhängig vom Netz macht für den Fall, dass dieses ausfällt.“...

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